Microsoft hat nach Angaben des Unternehmens knapp 40 Millionen KI-Agenten im Einsatz. Nach dem Work Trend Index 2026 von Microsoft entfallen 49 Prozent der Copilot-Nutzung auf kognitive Arbeit wie Berechnungen, Entscheidungsvorbereitung und Analyse.
Microsoft-CEO Satya Nadella hat in der Bilanzpressekonferenz des Konzerns mitgeteilt, dass die Agenten-Plattform Agent 365 zwei Monate nach ihrem Start knapp 40 Millionen registrierte Agenten bei zehntausenden Unternehmen verzeichnet. „Just two months in, Agent 365 now has nearly 40 million agents registered across tens of thousands of companies“, sagte Nadella. Die Zahl der bezahlten Lizenzen für Microsoft 365 Copilot liegt demnach bei mehr als 30 Millionen.
Damit übersteigt die Zahl der registrierten Agenten jene der menschlichen Lizenzen. Microsoft macht keine Angaben dazu, was das Unternehmen als Agent zählt und wie viele der registrierten Einträge tatsächlich produktiv genutzt werden. Laut dem Unternehmen enthält etwa jede dritte Pull-Anfrage auf GitHub eine Anfrage an einen Agenten. Zudem stellt Microsoft sein Preismodell von der Abrechnung pro Nutzer auf eine nutzungsabhängige Abrechnung um.
Welche Arbeiten diese Agenten übernehmen, geht aus dem Work Trend Index 2026 von Microsoft hervor. Demnach entfallen 49 Prozent der Copilot-Nutzung auf kognitive Arbeit, gefolgt von Zusammenarbeit und Kommunikation (19 Prozent), der Erstellung von Entwürfen und Ergebnissen (17 Prozent) sowie der Suche nach Wissen und Informationen (15 Prozent). Zur kognitiven Arbeit zählt der Bericht Berechnungen, das Abwägen von Optionen und die Entscheidungsvorbereitung sowie die Unterstützung menschlicher Analyse.
Der Bericht beschreibt zudem eine Gruppe, die er als „Frontier professionals“ bezeichnet: Beschäftigte, die Agenten für mehrstufige Arbeitsabläufe einsetzen und Multi-Agenten-Systeme aufbauen. In der zugehörigen Befragung nannten die Teilnehmenden Qualitätskontrolle und kritisches Denken als die wichtigsten Fähigkeiten im Arbeitsumfeld mit KI.
Für Handwerksbetriebe und KMU verweist die Zahl auf die Verbreitung von Agenten innerhalb bestehender Softwarelizenzen. Aus der Angabe selbst lässt sich kein Rückschluss auf den betrieblichen Nutzen ziehen, weil Microsoft weder die Definition eines Agenten noch die Zahl der aktiv genutzten Systeme veröffentlicht. Der Forbes-Artikel greift die Frage auf, welche Aufgaben überhaupt einen Agenten erfordern: Mehrstufige Arbeitsabläufe eignen sich demnach für Agenten, einmalige Aufgaben für einfache Chat-Anwendungen.
Autor: Team REN-AI-SSANCE – mit KI-Unterstützung erstellt, von Menschen geprüft und freigegeben.
Quelle: Forbes – Originalartikel vom 31.07.2026; Abruf/Archivstand: 11.10.2026




