xAI hat die erste mit dem Modell Grok Imagine erzeugte Episode der Serie „Odyssey“ veröffentlicht; sie umfasst sieben Minuten und entstand mit Wonder Studios und dem Regisseur Dev Walker. Angekündigt war eine abendfüllende Verfilmung des Stoffs. Der Technologie-Blog TechCrunch bewertet die Bilder als handwerklich brauchbar, die Dramaturgie als inhaltsleer.
Der Clip trägt den Titel „Episode 1 unserer Odyssey-Serie“ und wurde am 23. Oktober 2026 über den Account Grok Imagine auf X veröffentlicht. Die Bilder entstanden nach Angaben des Unternehmens in Zusammenarbeit mit Wonder Studios und dem Regisseur Dev Walker. Drei Monate zuvor hatte Elon Musk eine abendfüllende, „historisch korrekte“ Verfilmung der Odyssee angekündigt.
Musk hatte die Verfilmung von Christopher Nolan zuvor öffentlich angegriffen, weil Nolan nichtweiße und transgender Darsteller besetzt hatte. Nolan bezeichnet sich selbst als „Techno-Skeptiker“ und sagte, er habe vor der KI keine Technologie erlebt, die von der Öffentlichkeit „so vollständig abgelehnt“ worden sei. Seine Odyssee-Verfilmung ist vor allem eine Leistung praktischer Filmproduktion: Dreharbeiten in sechs Ländern, Tausende Mitwirkende, seit dem Kinostart im Juli ausverkaufte Imax-Vorstellungen und nach Einschätzung von TechCrunch ein Favorit für die nächsten Oscars.
TechCrunch-Autor Anthony Ha beschreibt das Ergebnis als besser als erwartet: Es gebe einzelne Momente, in denen die Darsteller wie echte Schauspieler auf einem echten Meer wirken. Was dem Material fehle, sei „jedes Gefühl für Kunstfertigkeit, Inspiration oder menschliches Interesse“. Die per Voiceover erzählte Vorgeschichte ziehe sich endlos, danach reihten sich bärtige Gesichter aneinander, die steife Dialoge rufen. Der Clip wirke „vollkommen luftleer“, ohne Tempo und ohne Grund, sich um eine Figur zu kümmern.
Aufgefallen ist Ha zudem, dass niemand Altgriechisch spricht und der Erzähler einen britischen Akzent trägt, wie er aus Fantasy-Spielen und Hollywood-Epen der vergangenen 25 Jahre vertraut ist. Bei Nolans knapp drei Stunden habe er problemlos durchgehalten, schreibt Ha; bei der Grok-Fassung habe er vor der Halbzeit auf die Restlaufzeit geschaut. Wäre es eine Zwischensequenz in einem Videospiel, hätte er die Skip-Taste gedrückt, lautet sein Fazit.
Für die Bewertung von KI-Video bleibt damit eine Unterscheidung, die der Artikel offenlegt: Die Qualität einzelner Einstellungen ist kein Maßstab für Erzählung. TechCrunch beschreibt eine Folge von Bildern, die für sich genommen plausibel wirken, als Ganzes aber ohne Bewegung und ohne Bezug zu den Figuren bleiben. Der angekündigte Langfilm steht weiterhin aus; veröffentlicht sind sieben Minuten.
Autor: Team REN-AI-SSANCE – mit KI-Unterstützung erstellt, von Menschen geprüft und freigegeben.
Quelle: TechCrunch – Originalartikel vom 25.10.2026; Abruf/Archivstand: 26.10.2026




