Laut der Naukri-Hiring-Outlook-Umfrage erwarten 79 Prozent der befragten HR-Führungskräfte im zweiten Halbjahr 2026 neue Stellen, 97 Prozent rechnen mit fortgesetzter Einstellungstätigkeit. 86 Prozent gehen in den kommenden sechs Monaten nicht von nennenswerten Jobverlusten durch KI aus. Die größte Hürde beim Einstellen ist für 31 Prozent die Lücke zwischen Bewerberprofil und Stellenanforderung.
Die von der Jobplattform Naukri (Info Edge) veröffentlichte Hiring-Outlook-Umfrage zeichnet für das zweite Halbjahr 2026 ein expandierendes Bild des indischen Arbeitsmarkts im White-Collar-Segment. 79 Prozent der befragten Personalverantwortlichen rechnen damit, dass Unternehmen neue Stellen schaffen; 97 Prozent erwarten, dass die Einstellungstätigkeit – Neueinstellungen und Ersatzbesetzungen eingeschlossen – in den kommenden sechs Monaten anhält.
Die stärkste Nachfrage wird in Business Development (45 Prozent), Marketing (37 Prozent) und IT (31 Prozent) erwartet. 62 Prozent der Befragten rechnen mit den meisten Einstellungen im Segment von null bis drei Jahren Berufserfahrung, 57 Prozent bei vier bis sieben Jahren. In Finanzwirtschaft, Gesundheitswesen und IT liegt der Schwerpunkt auf Berufseinsteigern (83, 61 und 60 Prozent), in Immobilienwirtschaft und Konsumgütern auf mittleren Erfahrungsstufen (81 und 68 Prozent).
KI wird in der Umfrage nicht als Treiber von Stellenabbau gesehen: 86 Prozent der Personalchefs erwarten in den kommenden sechs Monaten keine nennenswerten Jobverluste durch KI. Mehr als 20 Prozent der Befragten in IT und Finanzwirtschaft gehen davon aus, dass KI neue Rollen schafft; genannt werden vor allem IT, Marketing und Analyse.
Hitesh Oberoi, Geschäftsführer von Info Edge, sagte zur Auswertung, die Umfrage deute auf eine stetige Beschleunigung des indischen Arbeitsmarkts hin. KI eröffne neue Rollen, besonders in IT, Marketing und Analyse, wodurch kontinuierliche Weiterqualifizierung für Unternehmen und Beschäftigte wichtiger werde.
Als größte Hürde beim Einstellen nennen 31 Prozent der Personalverantwortlichen die Passung zwischen den Fähigkeiten der Bewerber und den Anforderungen der Stelle. Im Gesundheitswesen steht mit 39 Prozent der Fachkräftemangel an erster Stelle.
Die Erhebung bezieht sich auf Indien und auf die Erwartungen von Personalchefs, nicht auf gemessene Beschäftigungszahlen; der Horizont beträgt sechs Monate. Eine unmittelbare Übertragung auf deutsche Handwerksbetriebe ist damit nicht möglich.
Für Handwerksbetriebe und KMU ist an der Auswertung ein Punkt relevant, der nicht an den indischen Markt gebunden ist: Anforderungsprofile verschieben sich, während Stellenbeschreibungen häufig unverändert bleiben. Aufgaben wie das Prüfen von Rechnungen, das Auswerten von Kennzahlen oder die Kontrolle von KI-Ergebnissen tauchen in Ausschreibungen selten auf, fallen im Betrieb aber an.
Autor: Team REN-AI-SSANCE – mit KI-Unterstützung erstellt, von Menschen geprüft und freigegeben.
Quelle: The Economic Times – Originalartikel vom 26.08.2026; Abruf/Archivstand: 07.11.2026




